„Meta-Angaben“ – immer noch relevant?

23. Oktober 2014 | von | 0 Kommentare

Was sind Meta-Angaben und wozu werden diese benötigt?

„Meta-Angaben“ sind zusätzliche Informationen für Suchmaschinen.
Aus diesen Angaben formt Google in der Regel die einzelnen Anzeigen in den Suchergebnissen.

Der Meta-Title ist zusammen mit der Meta-Description der erste Eindruck, den der User von unserer Seite bekommt wenn er über Google sucht und stellt somit sozusagen das Tor zwischen dem Suchenden und unserer Internetseite dar.
Mit einem ausdrucksstarken Titel und einer passenden Description gelingt es Besucher für unsere Seite zu gewinnen.

In der folgenden Grafik lässt sich gut erkennen, was die Title und was die Descriptions in den Google Suchergebnissen (SERPS) darstellen:

Meta Title und Meta Descriptions bei Google in den Suchergebnissen
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Wenn man die Internetseite nun als HTML-Seite betrachtet, dann werden die Meta-Angaben in den obersten Bereich der Seite, in den so gegnannten „Head-Bereich“ eingetragen.
Da es heutzutage zum Glück viele praktische SEO Plugins für WordPress oder andere CMS gibt, sind keine Programmierkenntnisse mehr vonnöten!

Mit Hilfe dieser SEO Plugins ist es mit sehr einfachen Mitteln (ohne HTML oder sonstige Programmierkenntnisse) möglich, die gerade aufgezeigten Title und Descriptions für jede Seite individuell anzupassen.
Der gesamte Einsatz dieser Meta-Angaben ist optional, stellt jedoch eine tolle Möglichkeit dar, die Anzeige unserer Internetseite in den organischen Suchergebnissen von Google zu beeinflussen.

Title

Der „Title“ als Meta-Angabe darf bis zu 60 Zeichen enthalten, steht als „Überschrift“ in den Google SERPS (Suchergebnissen) und steht oben im Browser als Titel in dem Tab, in welchem die Internetseite geöffnet wurde. In den SERPS ist es in der Regel der Punkt, den der User als erstes betrachtet und somit häufig schon anhand des Titles entscheidet, ob er auf die jeweilige Internetseite klicken wird oder nicht.

 

Meta-Description

Die Meta-Description einer Seite sollte, ähnlich wie der Titel, möglichst präzise auf den Content bzw. Inhalt der entsprechenden Zielseite abgestimmt werden. Außerdem ist es von Vorteil dezente CTAs (Call To Actions) in die Descriptions einzupflegen um den User gezielt auf die eigene Seite zu führen.
Da die Decriptions auf ca. 160 Zeichen begrenzt sind, bevor Sie gekürzt werden, bietet es sich an möglichst immer zwei nahezu gleichlange Sätze à ca. 75 Zeichen zu verfassen, die jeweils für sich eigenständig Sinn machen.
Dies ist übersichtlicher, erleichtert dem potentiellen Besucher das Lesen und leitet ihn im besten Falle direkt auf die Zielseite.

 

Meta-Keywords

Die Meta-Keywords sollten die Schlüsselwörter (Keywords) enthalten, welche auf der jeweiligen Seite von Belang sind. Da diese Meta-Keywords in der Vergangenheit von vielen Internetseitenbetreibern missbraucht wurden (es wurden viele unnötige und irrelevante Keywords in diese Angaben eingepflegt um bei Google und anderen Suchmaschinen ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen), ist die Bedeutung der Meta-Keywords heutzutage stark gesunken.

 

 Google nimmt anstatt meines Titles und meiner Description etwas anderes?

Sollte keine Meta-Description für die Seite angegeben sein oder aber die durch uns vorgegebene Description in den Augen von Google „unpassend“ sein, so nimmt sich die Suchmaschine automatisch ein „Snippet“ aus dem vorhandenen Text. Das Textsnippet enthält dann meistens den von dem Suchenden bei Google eingegebenen Suchbegriff oder ein Synonym und einige Worte vor und nach diesem Suchbegriff.
Bei diesem Prozess greift Google in der Regel auf logische Textstellen zurück und das ziemlich verlässlich.

Um den Sachverhalt grafisch darzustellen, findet ihr im Folgenden ein weiteres Bild:

Google sucht sich eigene Teststellen raus und fügt diese als Snippets in die Serps ein
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Die Suchanfrage war „actionreiches Skifahren in Zermatt“ und Google hat die Textstelle „…Skifahren in Zermatt ist actionreich…“ gefunden und als Textsnippet ausgegeben.
Diese Tatsache zeigt, dass sowohl die Informationen auf der Seite als auch in der Description möglichst eine hohe Qualität aufweisen sollte, da jeder Passus unserer Seite von Google für das Snippet herangezogen werden kann.

Zusammenfassend lässt sich als Ziel formulieren, dass die Anzeige in den SERPS (Suchergebnissen) so ausgeliefert wird, dass sie den Benutzer in hohem Maße anspricht, damit dieser auf unser Ergebnis klickt und somit auf unsere Seite gelangt.

Zur besseren Veranschaulichung ein weiterer Screenshot:

Anzeigen mit guten Meta-Title und Meta-Descriptions werden häufiger geklickt und haben eine bessere CTA.
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Mithilfe dieses Printscreens lässt sich gut darstellen, wie wichtig die Meta-Description und qualitativ hochwertiger Text auf der Zielseite sind. Es wird deutlich, dass Anzeigen, welche irrelevanten Text beinhalten, weniger attraktiv wirken und somit auch eine schlechtere CTR (Click Through Rate) aufweisen.

 

Meta-Angaben immer noch relevant?

Heutzutage gibt es immer wieder zahlreiche Diskussionen über die Meta-Angaben und ob diese noch sinnvoll sind, bzw. ob es sich noch lohnt diese händisch und individuell zu befüllen.

Wie gerade bereits angeschnitten wurden insbesondere die Meta-Keywords missbräuchlich verwendet, was dazu führte, dass diese Keywords bei Google kaum bis gar nicht mehr relevant sind.

Weil es aber tatsächlich abgesehen von Google noch andere Suchmaschinen gibt, welche durchaus noch mit diesen Meta-Keywords arbeiten, wäre das komplette Auslassen der Keywords verschwendeter Traffic.
Natürlich sollte man nicht 15 Keywords hintereinander auflisten, sondern maximal 2-5 themenrelevante Begriffe.

Die Title und Descriptions bringen auf direktem Wege auch keine unmittelbaren Rankingvorteile mit sich.
Da sich aber die User durch gut gewählte Title und Descriptions gezielter von den SERPS zu unserer Seite bewegen, fördert dies die User-Signals, welche beispielsweise aufzeigen, ob sich ein User nur kurz auf der jeweiligen Seite aufhält, ob er zu den Suchergebnissen zurückkehrt oder ob der Besucher fündig geworden ist und keine neue Suchanfrage auslöst.
Dies zeigt also, dass die Meta-Descriptions und der Meta-Title die User-Signals bzw. das User-Verhalten beeinflussen können und somit indirekten Einfluss auf das Ranking der jeweiligen Seite haben.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass die Meta-Angaben nach wie vor ihre Existenzberechtigung haben und verwendet werden sollten. Allerdings sollten sie nicht mit Spam-Methoden zu SEO-Zwecken missbraucht werden, da dies schnell zu einer Abstufung des Rankings durch Google führen kann.

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